Sonidos del Perú: Bareto

Musik aus El Perú – das ist natürlich viel mehr als El Condor pasa und geflöteter Andensoundkitsch. Obwohl, man muss es so sagen: es handelt sich dabei um die peruanische Volksmusik. Sie hören es einfach. Es ist unvermeidlich.

Aber wie gesagt: da ist mehr. Wie zum Beispiel Bareto, die wir durch Zufall mal wieder über Facebook entdeckt haben. Dort hat Bareto eine lebendige Fanseite.

Bareto (offizielle Bandsite) gibt es seit 2003. Begonnen haben sie mit Ausflügen in Jazz, Rock, Reggae und Ska, um dann 2008 auf einer neuen muskikalischen Welle zu reiten: die Wiederbelebung der klassischen Cumbia-Musik. Dabei handelt es sich um die in den 60-80ern in ganz Lateinamerika äußerst populäre Mischung von südamerkanischen Rhythmen mit Elektrogitarren und schrägem Soundeffekten.

Bei Bareto klingt die alten Sounds wie durch die Rockmühle gemöllert, aufgefrischt mit Reggaerhythmen und Sprechgesang. Aber manchmal schimmern immer noch die Anden durch – Perú eben.

Aber was laber ich hier rum – hört es euch einfach selbst an.

Eine Singleauskopplung aus dem letzten Album, das im April 2012 erschienen ist. Auch wenn man den Text nicht versteht, es ist unübersehbar: Bareto setzt sich kritisch mit politischen Themen auseinander. In diesem Video stellen sie die Systemfrage.

Hier erklären sie, wie man in die Toro Retro Bar in Lima kommt, wo sie im angesagten Szenestadtteil Barranco ihre neue Single 2012 vorgestellt haben. So sieht das da aus, in Lima.

Die Ursprünge der Cumbia-Musik hören sich so an: Ein Lied der Los Destellos, die den Stil mitbegründet haben sollen.

Müsste eigentlich möglich sein, mit Bareto ein Interview zu vereinbaren…

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